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Wertminderung „vergessen“?

Vor einiger Zeit saß ich mit ehemaligen Kollegen, die keine Juristen sind, zusammen beim Essen. Eine der Anwesenden erzählte von einem Unfall, den sie vor einiger Zeit erlitten hatte. Sie hatte das Fahrzeug in die Werkstatt gebracht und diese hatte ihr erklärt, dass man sich kümmern werde.

Als ich meine ehemalige Kollegin fragte, wie hoch denn der Schaden sei, konnte sie mir die Frage nicht beantworten. Man hatte ihr das erstellte Gutachten nicht ausgehändigt. Sie wusste daher nur, dass das Fahrzeug reapriert werden sollte und sie es irgendwann zurück erhält. Mehr nicht. Ich erklärte ihr, dass es sinnvoll wäre, das Gutachten anzufordern und aufzuheben, da der Schaden bei einem Verkauf einem potentiellen Käufer angezeigt werden müsse. Auch riet ich ihr, auf Grund des geringen Alters des Fahrzeuges, nach der Wertminderung zu fragen.

Es vergingen einige Wochen, da erhielt ich eine WhatsApp von ihr. Total glücklich bedankte sie sich für den Tipp mit der Wertminderung. Diese betrug 500 Euro, die ihr auf Grund ihrer Nachfrage noch ausgezahlt wurden. Hätte sie das nicht gewusst, wäre diese Schadensposition untergegangen. Denn die Versicherung weist darauf nicht hin.

Ich hoffe, dass sie beim nächsten Mal direkt meine Unterstützung in Anspruch nimmt, damit die Regulierung des Schadens sauber von statten geht.

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